Das Warndt-Gymnasium lebt gesund
Neben dem regulären Unterricht stehen an der Geislauterner Schule viele Aktivitäten und Projekte zur Gesundheitsförderung auf dem Programm.
Ja, ich fühle mich fit
, erklärt Yann Crosbie aus der Klasse 5.3 des Warndt-Gymnasiums mit einem verschmitzten Lächeln. Gemeinsam mit über 20 anderen Schulkameraden hat er gerade aus den Händen des Sportlehrers Wolfgang Irsch seinen vollständig ausgefüllten Gesundheitsführerschein erhalten und dadurch seine gesunde Lebensweise bewiesen. Dieses Dokument verdeutlicht den Schülern der Klassenstufe 5 die Bedeutung der Gesundheit im alltäglichen Leben und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Prävention chronischer Krankheiten
, erläutert Pädagoge Irsch den Sinn und Zweck des Projekts.

Dass es beim dem Gesundheitspass um eine allumfassende Vorsorge geht, offenbart ein Blick in die zu erbringenden Leistungen. So reicht es nicht, zwei Mal in der Woche zum Sporttraining zu gehen, vielmehr müssen die Schüler neben einem positiven Body-Maß-Index zum Beispiel auch eine regelmäßige Zahnarztvorsorge, eine befriedigende Leistung bei Ausdauer-Tests oder eine gesunde Ernährung nachweisen. Für ihr vorbildliches Verhalten werden die Inhaber eines solchen Führerscheins mit Freikarten für das Völklinger Freibad bzw. für das Saarbrücker Calypso-Bad und modischen T-Shirts der Volkshochschule belohnt.
Doch beschränkt sich die Gesundheitsförderung am Warndt-Gymnasium nicht nur auf die jüngeren Schüler. Im Rahmen der von der Völklinger Volkshochschule initiierten Bürgerbewegung Völklingen lebt gesund!
bietet die Schulgemeinschaft eine Vielzahl an Aktivitäten zum Thema Gesundheit an. So besucht Zahnärztin Sabine Schäfer die Geislauterner Schule an mehreren Terminen, um den Schüler durch das Projekt Schöne Zähne – cool
zu zeigen, dass zu einem gesunden Körper auch intakte Zähne gehören. Kinder- und Jugendarzt Dr. Andreas Niethammer organisierte im vergangenen Schuljahr spezielle Unterrichts-Workshops für Jugendliche und betrachtete dort so gut wie alle Problembereiche, die für die gesundheitliche Entwicklung der Schüler von Bedeutung sind – vom Thema Rauchen über Ernährung, Essstörungen und Drogen bis hin zur Immunschwäche Aids.
Im Zeichen der Drogenprävention steht auch das Gruppenprojekt Be smart – don't start
, da sich hier eine Klasse über einen längeren Zeitraum dazu verpflichtet, nicht zu rauchen oder nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Eine gelungene Verbindung von Gesundheitserziehung und karitativem Engagement bildet letztlich die Hilfsaktion Laufen um zu helfen
: Von privaten oder öffentlichen Sponsoren unterstützt, drehen Schüler, Eltern und Lehrer möglichst viele Runden um den nahe gelegenen Rehbruchweiher, um das erlaufene Geld dann für einen guten Zweck zu spenden.
Und auch im kommenden Schuljahr lebt das Warndt-Gymnasium gesund, denn dann wird die anerkannte Unesco-Schule während des Unesco-Projekttages das Thema Gesunde Ernährung
aus den verschiedensten Perspektiven beleuchten. Auf die Ergebnisse darf man bereits jetzt gespannt sein.













